BLENDER
Blender Kontrollzentrum

Blender Portfolio

Die Künstlergruppe Blender hat sich 2005 in Halle gegründet. Das offene Kollektiv ist hervorgegangen aus der Beschäftigung mit medialen Wechselwirkungen und der Performance mit einem in Echtzeit projizierten Datenstrom. Ziel der Gruppe ist es interdisziplinär Fragen zu stellen zu denen sie künstlerische Kommentare entwirft und zum interagierenden Handeln anregt. Aus dieser Haltung heraus entstehen auch Workshopangebote und Seminare, in denen technische Grundlagen einer synästhetischen Kunstform vermittelt werden und gleichzeitig eine kontext-bezogene inhaltliche Auseinandersetzung mit der Arbeit stattfindet.
In den eigenen Performances entstehen in wechselnder Gruppenkonstellation Kollaborationen zwischen räumlicher, medialer und inhaltlicher Situation.


Wir sind

Blender konfiguriert sich je nach Mission neu.
Momentan sind wir:
D. Gaehtgens
D.M. Hirsch http://www.berockt.de
R. Kuschmann
M. Neupert http://www.maxneupert.de


Projekte

2007
Videosampler Performance im Theater Rampe, Stuttgart
Dein Haar ist eine Wohnung mit Willi Landl audiovisuelles Konzert im Elektro Gönner, Wien

2006
Eternal Sunshine Audiovisuelle Performance und Environment zur Eröffnung der Werkleitz Biennale, Volkspark, Halle

2005
Muß i denn, muß i denn... Audiovisuelle Live-Performance zur Eröffnung der Ausstellung „Shrinking Cities“ in Halle-Neustadt
LEF - Labor für Effektforschung Seminar Intermedialität und Ausstellung an der Burg Giebichentein, FG Medienkunst
Festival Electric Renaissance, Halle
Dreckige Arbeit Workshop zur Bild-Ton-Kopplung, Burg Giebichenstein Halle
Picture Shuffle Eine experimentelle Klubnacht mit analogen und digitalen Projekionen
Gründung der Künstlergruppe in Halle


Videosampler

Der Video Sampler ist sowohl eine Performance als auch die dafür entwickelte Software. Die Software basiert auf dem einfachen Prizip eines (Audio-)Samplers, doch werden die Videodaten der Clips parallel verarbeitet.

http://www.maxneupert.de/videosampler


eternal sunshine machine

Entstanden ist ein interaktives Environment bestehend aus einem großem Interface, vier kleinen Bildsteuerungsinstrumenten und einer Doppelprojektion.
magic energy:
Das visuell markante Interface besteht aus einem Podest und einer Bronzekugel, welche in einer Milchglasplatte ruht. An die Metallkugel ist die Stromspannung des Audioeinganges am Computer angeschlossen. Legt ein/e Besucher/in ihre/seine Hand auf die Kugel verändert sich über die Erdung die Spannung. Der Besucher kann hier “magic energy” per Handauflegen abgeben. Dadurch wird ein Ton ausgelöst, sowie der Lichtspot auf dem Interface heller, außerdem wird am linken Rand der Projektion ein Energiebalken aufgeladen.
Energiebalken und Projektion:
Der Balken verharrt bei Nichtbetätigung in roter Farbe am unteren Bildrand. In diesem Zustand ist die Hintergrundfarbe der Projektionsfläche mittelgrau. Bei Energiezufuhr steigt der Balken in die Höhe, verändert dabei seine Farbe von orange zu gelb bis grün, welches voll aufgeladen dann in voller Balkenhöhe den oberen Bildrand erreicht. Analog dazu verändert sich die Bildschirmhintergrundfarbe von grau über braun, orange, rot, violett, blau, hellblau ins weiß, welches ebenfalls die volle Aufladung der Skala bedeutet.
Auf der Projektionsfläche gibt es vier eigenständige Screens, welche einzelne Filmeinstellungen in einer Schleife abspielen. Die Filme werden automatisch und nach dem Zufallsprinzip geladen. Die Datenbank ist jedoch ebenfalls analog zu den Farbstimmungen organsiert und bedient sich entsprechend dem Stand der Energie. Im unteren Bereich sind relativ monochrome Alltagssequenzen, welche hauptsächlich selbst gefilmt wurden. Im nächsten Kapitel nach oben kommt die Farbe dazu, bleibt aber künstlich, es ist das bunte Fernsehformat sowie Shoppingsender, welchen allen immer noch etwas tristes anhaftet. Im mittleren Bereich befindet sich solide fröhliche Unterhaltung aus Fernsehprogramm und Werbung, nach oben wird diese immer ätherischer und zeigt Werbung in weiß und hellblau, welche sich engelsgleich und himmlisch inszeniert. In der obersten Kategorie befinden sich große Einzelbilder aus der Printwerbung, welche strahlende moderne Heiligengesichter zeigen.
Audio:
Das Bildprogramm ist an ein Audioprogramm gekoppelt.
Während des Aufladevorganges ertönt ein einzelner oszillierender Ton. Sobald die Hand die Bronzekugel verläßt wird ein Soundsample ausgelöst, welches aus einer Datenbank geladen wird, die analog der Bilddatenbank organisiert ist. Thematisch bezieht sich die Soundebene auf die dargestellten Bildstimmungen.
Interaktion mit dem Bildmaterial:
Jeder einzelne Screen kann über ein Gamepad gesteuert werden. Beeinflußbar ist die Größe, die Transparenz, die Geschwindigkeit des Filmes sowie die Abspielrichtung. Außerdem kann damit die Position des Fensters innerhalb des gesamten Projektionsraumes verändert werden. Dadurch ist eine Kombination des Bildmaterials möglich, es entstehen Bezüge der Filmsequenzen untereinander. Über die vier Eingabegeräte können insgesamt bis zu 5 Personen gleichzeitig miteinander in der Installation interagieren.
Werkleitz Biennale Happy Believers:
Zur Eröffnung der Werkleitz Biennale 2006 gab es die Premiere der eternal sunshine machine im Tanzklub des Volksparks

http://www.werkleitz.de/events/biennale2006/html_en/perfo_hirschblender.html#sp3

Eternal Sunshine
Magic Energy
Happy Sunshine
1 2 3

Muss i' denn, Muss i' denn...

Blender programmiert und installiert eine interaktive Umgebung für zwei Musiker (Bass, Schlagzeug und Computer). In einer gemeinsamen Performance können die Musiker visuelle Reaktionen in der Projektion auslösen. Absicht ist die gleichberechtigte Kommunikation zwischen Bild und Tonkünstlern.
Musikalisch und visuell basiert die Performance anläßlich der Ausstellungseröffnung “Shrinking Cities” auf wiedererkennbaren Motiven des Themas Siedlungsbau (Volksweisen und gegenständliche Abbildung) die bis zur Abstraktion verfremdet werden. So klingt beispielsweise eine elektroakustische Soundcollage seltsam bekannt bis die Strukturen von „muss i denn zum Städele hinaus“ herausgehört werden können.

Bahnhof Neustadt


Labor für Effektforschung

Interdisziplinäres Forschungslabor von Medienkunst, Multisensuellem Design und Medien- und Kommunikationswissenschaft

http://medienkunst.burg-halle.de/LEF

Labor Für Effektforschung


Picture Shuffle

Eine experimentelle Klubnacht mit analogen und digitalen Projekionen. Präsentation eines von Daniela Hirsch und Max Neupert Initiierten und durchgeführten Workshops.

Picture Shuffle Flyer


Valid XHTML 1.0 Transitional CSS ist valid!